Hundezirkus

Unser Kursangebot

Beziehungsorientiert. Ohne Leckerlis. Mit Herz und Verstand.

Vom Welpen bis zum Senior, vom Alltagsthema bis zur moderierten Hundebegegnung — finde das Angebot, das zu Dir und Deinem Hund passt.

Vor der Anschaffung

Der richtige Hund ist nicht der, der Dir gefällt – sondern der, der zu Deinem Leben passt.

Ein Hund soll einziehen – und damit ein neues Familienmitglied, eine neue Beziehung und jede Menge Verantwortung. Bevor die Entscheidung für einen bestimmten Hund, eine Rasse oder einen Tierschutzhund fällt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was passt wirklich zu mir, meinem Alltag und meinen Möglichkeiten?

In der Einzelberatung schauen wir gemeinsam über den Tellerrand von Aussehen, Sympathie und aktuellen Trends hinaus. Wir betrachten Deine Wünsche und Lebensumstände ebenso wie die Bedürfnisse und Besonderheiten verschiedener Hunde – damit aus dem Wunsch nach einem Hund eine passende Entscheidung für beide Seiten werden kann.

  • Welche Rasse und welches Alter passt zu mir und meinem Alltag?
  • Zucht oder Tierschutz – was passt zu mir und worauf sollte ich achten?
  • Couchpotato oder Flitzepiepe – welches Temperament passt zu meinem Lebensstil?
  • Was bedeutet Qualzucht und woran erkenne ich sie?
  • Welche Erwartungen habe ich an meinen zukünftigen Hund – und sind sie realistisch?

Was Du hier lernst – bevor der Hund einzieht

  • Deinen eigenen Alltag und Deine Bedürfnisse realistisch einzuschätzen
  • Hunde nicht nur nach Aussehen, sondern nach ihren Eigenschaften und Bedürfnissen auszuwählen
  • Rassespezifische Besonderheiten besser zu verstehen
  • Zucht und Tierschutz bewusster zu betrachten
  • Was sind die unromantischen Punkte, die der Einzug eines Hundes mit sich bringt?
  • Qualzuchtmerkmale zu erkennen und kritisch zu hinterfragen
  • Eine Entscheidung zu treffen, die langfristig für Mensch und Hund funktionieren kann
  • Welche Motivation steckt dahinter, einen Hund zu wollen

Was Dein zukünftiger Hund davon hat – ohne es zu merken 😉

  • Einen Menschen, der sich bewusst für ihn entschieden hat
  • Ein Zuhause, das zu seinen Bedürfnissen passt
  • Realistische Erwartungen statt menschlicher Wunschvorstellungen
  • Die Chance, von Anfang an als Individuum gesehen zu werden
  • Einen Menschen, der cool bleibt, auch wenn's mal anders läuft als gedacht

Denn die wichtigste Frage vor der Anschaffung lautet nicht: „Welchen Hund möchte ich?“ – sondern: „Welcher Hund passt zu mir und meinem Leben?“

Dauer: ca. 90 Minuten

Online

85,00 €

Vor Ort

125,00 €

Termine: nach Vereinbarung

Einzelberatung

Manchmal braucht es keinen Kurs – sondern einen Blick auf genau Euch – quasi VIP-Zeit für Dich und Deinen Hund.

Jeder Hund ist anders. Jeder Mensch auch. Und manchmal passt das, was für andere funktioniert, für Euch einfach nicht. In der Einzelberatung schauen wir deshalb individuell auf Eure Situation: auf das Verhalten Deines Hundes, Eure Beziehung, Eure Kommunikation und auf das, was Euch im gemeinsamen Alltag gerade beschäftigt.

Dabei geht es nicht darum, ein Symptom möglichst schnell „wegzutrainieren“. Wir wollen verstehen, was hinter dem Verhalten steckt, welche Bedürfnisse und Dynamiken eine Rolle spielen und was Mensch und Hund brauchen, damit Veränderung entstehen kann.

Die Beratung ist online oder persönlich vor Ort bzw. auf dem Hundeplatz möglich – je nachdem, was für Euer Anliegen sinnvoller ist.

Was Dein Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • Dass sein Verhalten gesehen und verstanden wird
  • Dass seine Bedürfnisse in die Lösung einbezogen werden
  • Neue Möglichkeiten im Umgang mit herausfordernden Situationen
  • Sich in seinem individuellen Tempo weiterzuentwickeln
  • Gemeinsam mit seinem Menschen neue Erfahrungen zu machen

Was Du hier lernst – ohne es zu merken 😉

  • Deinen Hund genauer zu beobachten und sein Verhalten zu entschlüsseln
  • Hündische Bedürfnisse von menschlichen Erwartungen zu unterscheiden
  • Deine eigene Kommunikation und Körpersprache bewusster einzusetzen
  • Zusammenhänge statt nur Symptome zu betrachten
  • Klarheit zu gewinnen, wo bisher vielleicht Unsicherheit herrscht
  • Neue Perspektiven einzunehmen und passende Lösungen zu entwickeln
  • Ideen zu bekommen, die Dir genau jetzt helfen können

Ein Blick von draußen hilft, wenn sich etwas nicht mehr gut anfühlt oder auch nur der nächste Schritt in der Weiterentwicklung kommen darf.

Dauer: ca. 90 Minuten

Erstgespräch

kostenlos

15 Minuten

Online

85,00 €

Vor Ort

125,00 €

Termine: nach Vereinbarung

Für Hunde

Vom Welpen bis zum Senior – finde den passenden Kurs für die Phase, in der Dein Hund gerade steckt.

Nach Alter

Jede Lebensphase stellt andere Fragen.

Hunde lernen nicht in Programmen – sie wachsen und entwickeln sich in Lebensphasen. Bei der Begleitung vom Welpen zum gereiften erwachsenen Hund geht es nicht darum, Verhalten „wegzutrainieren“, sondern den Hund in seiner Entwicklung zu unterstützen.

„Vertrauen wächst und die gemeinsame Beziehung wird gestärkt.“

Jede Altersphase stellt andere Fragen und Ansprüche an uns Menschen. Es zeigen sich andere Bedürfnisse und so entstehen ganz eigene alters- und auch rassespezifische Themen. Die gehen wir gemeinsam Stück für Stück an, egal wo Ihr gerade als Team steht.

Wir und unsere Hunde lernen bis zum Lebensende. Auch erwachsene Hunde können neue Spielregeln lernen, die ein gemeinsames Miteinander ermöglichen. Und natürlich dürfen wir auch unsere Senioren hinterm Ofen vorlocken, um sie aktiv und altersgerecht die Welt erkunden zu lassen.

Welpen(> 9. Woche)

Ankommen & Vertrauen

Welpen müssen nicht „funktionieren“ – sie dürfen ankommen.

In den ersten Lebensmonaten geht es weniger darum, was ein Welpe lernt, sondern vor allem darum, WIE er lernt und MIT und von WEM.

Zwischen der 9. Lebenswoche und dem 4. Monat lernt er, wie sicher sich die Welt anfühlt, wie verlässlich seine Menschen sind und wie Beziehung funktioniert.

In dieser Zeit werden die Grundlagen gelegt für Selbstvertrauen, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Bindungsfähigkeit und soziale Orientierung.

In der Sozialisierungs- und Wurfrangordnungsphase lernt Dein Welpe altersgerecht, beziehungsorientiert und mit dem Fokus auf einen guten Start ins gemeinsame Leben.

Ich stehe Rede und Antwort. Denn in der Welpenphase haben meine Hundemenschen die meisten Fragen. Immerhin willst Du alles gleich von Anfang an richtig machen.

Den Druck an sich selbst nehme ich hier gleich mal raus. Mach es nach besten Wissen und Gewissen, mach auch mal Fehler und sei bitte unperfekt. Dein Welpe braucht Dich und nicht das perfekte 1x1 der Hunde-Knigge! Also schön durchatmen.

„Sicherheit, Beziehung, Vertrauen und Lernfreude stehen im Mittelpunkt.“

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • dass die Welt grundsätzlich sicher ist
  • dass Menschen verlässlich, ruhig und verständlich sind
  • dass Nähe angenehm ist und Abstand erlaubt
  • dass Frust aushaltbar ist und sich fürs Leben lohnt
  • dass Lernen Spaß macht – auch ohne Dauerbelohnung
  • dass Orientierung mehr Halt gibt als Kontrolle

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Deinen Welpen zu lesen, um ihn zu verstehen
  • Führung zu übernehmen, ohne laut zu werden
  • Sicherheit zu geben, ohne ständig einzugreifen
  • Grenzen klar und freundlich zu setzen
  • dass Begrenzung Sicherheit bedeutet und nicht Bestrafung
  • Entwicklung zu begleiten statt Verhalten zu „managen”
  • dass Du durch gemeinsame Aktivitäten nicht nur die Beziehung stärkst sondern auch richtig Spaß hast

Dauer

6 Termine à 90 Minuten – Einstieg jederzeit möglich

Teilnehmer

maximal 6

Preis

320,00 € inkl. 1 Einzelberatung vor Ort + 1 Futterbeutel

Theorie online

40,00 €

Junghunde(> 4. Monat bis 7. Monat)

Orientierung & Grenzen

Junghunde suchen ihren Platz – nicht die Diskussion.

In der Phase der Rudelrangordnung beginnt der junge Hund, seine Rolle im sozialen Gefüge zu erkunden. Nähe, Abstand, Grenzen und Zuständigkeiten werden ausprobiert – nicht aus Trotz, sondern aus Entwicklungsdrang.

Was Junghunde jetzt brauchen, ist keine Härte und kein ständiges Korrigieren, sondern klare, ruhige Orientierung. Menschen, die führen, ohne zu dominieren. Strukturen, die Halt geben, ohne einzuengen.

In dieser Phase wird die Grundlage gelegt für Kooperation, Frustrationstoleranz und die Bereitschaft, sich an Menschen zu orientieren.

„Klarheit, eigene Bedürfnisse äußern dürfen und Stabilität stehen im Mittelpunkt.“

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • seinen Platz im sozialen Miteinander zu etablieren
  • dass Regeln Sicherheit geben
  • Impulse auszuhalten (Impulskontrolle + Selbstregulation)
  • mit Nähe und Distanz angemessen umzugehen
  • Orientierung am Menschen als etwas Sinnvolles zu erleben
  • gemeinsam mit seinem Menschen Abenteuer zu bewältigen

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Führung zu übernehmen, ohne zu kontrollieren
  • Grenzen klar und ruhig zu setzen
  • Verhalten entwicklungsbedingt einzuordnen
  • nicht jedes Nicht-Funktionieren persönlich zu nehmen
  • Sicherheit aus Klarheit entstehen zu lassen
  • statt meistens konsequent IMMER konsequent zu bleiben
  • Abenteuer und artgerechte Beschäftigungen zu planen, die Gaudi machen

Dauer

6 Termine à 90 Minuten – Einstieg jederzeit möglich

Teilnehmer

maximal 6

Preis

190,00 €

Theorie online

40,00 €

Pubertiere(> 7. bis 24. Monat)

Struktur, Liebe & ganz viel Ooooohmmmm

Pubertät ist kein Rückschritt – sie ist Umbau und Reifung.

In der pubertären Phase wird das Nervensystem neu sortiert, Hormone verändern Wahrnehmung und Verhalten, und vertraute Orientierung scheint plötzlich vergessen.

Was nach Ungehorsam aussieht, ist meist Überforderung. Was nach Testen wirkt, ist oft Unsicherheit.

Junghunde in der Pubertät brauchen vor allem eines: Menschen, die bleiben, auch wenn es anstrengend wird. Klar, verlässlich, geduldig – und bereit, Erwartungen dem Entwicklungsstand anzupassen.

In dieser längsten und oft herausforderndsten Phase der Hundeentwicklung entscheidet sich, ob Beziehung trägt.

In dieser Phase werde ich zu Deinem persönlichen Mentor und unterstütze Dich, damit die Leichtigkeit Eures Zusammenlebens liebevoll, strukturiert und harmonisch bleibt.

„Dein Hund steht nicht früh auf mit dem Ziel, Dir den Tag zu versauen. Er kann nur eben grad nicht anders.“

Hab Vertrauen in Dich selbst und in Deinen Hund. Das was bisher gelernt wurde ist nicht weg. Es ist nur grad woanders.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • mit innerem Chaos umzugehen
  • Orientierung auch unter Ablenkung zu halten
  • Frust und Emotionen zu regulieren
  • dass Beziehung auch in schwierigen Momenten Bestand hat
  • dass Kooperation Sicherheit bringt

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Geduld neu zu definieren
  • Verhalten nicht mit Beziehung zu verwechseln
  • atmen und lächeln – in deiner Ruhe liegt die Kraft
  • Erwartungen realistisch anzupassen
  • Deinem Hund auch dann zu vertrauen, wenn es gerade schwerfällt

In der Pubertät entwickelt sich nicht nur der Hund. Auch der Mensch wächst.

Dauer

6 Termine à 90 Minuten – Einstieg jederzeit möglich

Teilnehmer

maximal 6

Preis

190,00 €

Theorie online

40,00 €

Jung-Erwachsene(> 2. Lebensjahr)

Volljährig auf dem Papier, aber im Kopf noch etwas rebellisch

Die Adoleszenz-Phase beginnt meistens ab dem 2. Lebensjahr. Je nach Rasse und Größe des Hundes schon mal früher oder später erst und bei den Hündinnen mit der Läufigkeit.

Diese Phase kann man sich wie folgt vorstellen: Auf dem Papier ist der Hund nun volljährig und denkt, er kennt sich im Leben schon richtig gut aus.

Jetzt wird ausprobiert, was das Zeug hält – und genau das darf auch sein.

Der junge Erwachsene entdeckt zunehmend seine eigenen Fähigkeiten, Interessen und Grenzen. Er möchte ausprobieren, Erfahrungen sammeln, eigene Entscheidungen treffen und herausfinden, was in ihm steckt. Gleichzeitig können Instinkte, Bedürfnisse und Emotionen manchmal noch kräftig durcheinanderwirbeln.

Jetzt geht es nicht darum, den Hund kleinzuhalten oder jede Idee im Keim zu ersticken. Es geht darum, einen verlässlichen Rahmen zu schaffen, in dem Selbstständigkeit wachsen darf.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • eigene Fähigkeiten auszuprobieren und weiterzuentwickeln
  • neue Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen
  • mit Grenzen und Freiheiten sinnvoll umzugehen
  • seine Bedürfnisse und Impulse zunehmend selbst zu regulieren
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln
  • Verantwortung für kleine Entscheidungen zu übernehmen
  • vorhandene Talente zu entdecken und neue Kompetenzen aufzubauen
  • auch in aufregenden Situationen wieder ins Gleichgewicht zu finden
  • gemeinsam mit seinem Menschen Herausforderungen zu bewältigen

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • dem jungen Erwachsenen etwas zuzutrauen, ohne ihn allein zu lassen
  • zwischen Grenzen testen und echter Entwicklung zu unterscheiden
  • Freiraum zu geben, ohne Orientierung aufzugeben
  • Erfahrungen zuzulassen, statt alles kontrollieren zu wollen
  • Talente und Kompetenzen zu erkennen und sinnvoll zu fördern
  • den Instinktkreis und die Bedürfnisse des Hundes besser einzuschätzen
  • Vertrauen wachsen zu lassen – in den Hund und in die eigene Führung
  • nicht jede verrückte Idee persönlich zu nehmen 😉
  • gemeinsam mit dem Hund zu wachsen, statt ihn nur erwachsen machen zu wollen

Ein junger Erwachsener braucht nicht weniger Freiheit, sondern mehr Möglichkeiten, sie sinnvoll zu nutzen.

Dauer

6 Termine à 90 Minuten – Einstieg jederzeit möglich

Teilnehmer

maximal 6

Preis

190,00 €

Theorie online

40,00 €

Quereinsteiger + Tierschutzhunde

Gemeinsame Schnittstellen finden – Lebensgeschichten berücksichtigen

Nicht das Geburtsdatum entscheidet über den passenden Kurs, sondern Entwicklungsstand, Erfahrung, Bedürfnisse und die Dynamik der Gruppe.

Manchmal passt das Leben einfach nicht ins Altersraster.

Unsere Kurse sind grundsätzlich nach dem Alter der Hunde aufgebaut, weil sich Bedürfnisse und Entwicklung in den verschiedenen Lebensphasen verändern.

Quereinsteiger bringen häufig Erfahrungen aus anderen Hundeschulen oder bisherigen Trainingswegen mit. Manches funktioniert bereits gut, anderes vielleicht noch nicht.

Bei Tierschutzhunden kommen ganz unterschiedliche Lebenswege, Erfahrungen und Entwicklungsstände hinzu. Deshalb schauen wir nicht auf das Geburtsdatum, sondern vor allem darauf, wo der Hund gerade steht und was er und sein Mensch jetzt brauchen.

Das kann bedeuten, dass ein zweijähriger Tierschutzhund gemeinsam mit sechs Monate alten Hunden in einer Junghundegruppe lernt – nicht weil er jünger gemacht wird, sondern weil die Themen, der Entwicklungsstand und die Gruppendynamik genau zu ihm passen.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • sich auf neue Menschen, Hunde und Situationen einzulassen
  • Orientierung und Sicherheit in einer neuen Umgebung zu entwickeln
  • bisherige Erfahrungen neu einzuordnen und neue Erfahrungen zu sammeln
  • seine vorhandenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln
  • sich in eine passende soziale Gruppe einzufinden
  • neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken
  • Vertrauen in seinen Menschen und in sich selbst aufzubauen
  • dort weiterzulernen, wo er gerade in seiner Entwicklung steht

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • den Hund nicht nach Alter, Herkunft oder Vorgeschichte zu beurteilen
  • den tatsächlichen Entwicklungs- und Wissensstand des Hundes einzuschätzen
  • alte Trainingsmuster zu hinterfragen und neue Wege auszuprobieren
  • zu erkennen, was der eigene Hund wirklich braucht
  • Entwicklung nicht mit einem festen Zeitplan zu verwechseln
  • passende Herausforderungen statt unpassender Erwartungen zu schaffen
  • die Dynamik einer Gruppe als Lernchance zu nutzen
  • Vertrauen in den eigenen Hund und in den gemeinsamen Weg zu entwickeln

Denn Entwicklung lässt sich manchmal nicht am Geburtsdatum ablesen. Entscheidend ist, wo Dein Hund gerade steht – und welche Umgebung ihn dabei unterstützt, weiterzuwachsen.

Erwachsene – Adulte Phase(> 3. Lebensjahr)

Aus Mensch und Hund wird ein Team – und aus Alltag wird gemeinsames Leben.

Wenn aus dem jungen Hund ein erwachsener Hund geworden ist, verändert sich auch die gemeinsame Aufgabe. Die großen Entwicklungsschritte sind gemacht, die Persönlichkeit wird immer deutlicher und die Beziehung darf sich festigen. Jetzt geht es weniger darum, den Hund zu verändern, sondern darum, einander wirklich zu kennen, sich aufeinander verlassen zu können und gemeinsam durchs Leben zu gehen.

Eine gute Beziehung bedeutet dabei nicht, dass immer alles reibungslos läuft. Herausforderungen gehören dazu. Entscheidend ist, wie wir ihnen begegnen: als Team, mit Klarheit, Vertrauen und dem Wissen darum, wer unser Hund wirklich ist.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • sich auf seinen Menschen verlassen zu können
  • auch herausfordernde Situationen gemeinsam zu bewältigen
  • seine Persönlichkeit und seine individuellen Fähigkeiten einzubringen
  • vorhandene Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln
  • Verantwortung und Aufgaben im gemeinsamen Alltag zu übernehmen
  • auch in neuen Situationen Orientierung am Menschen zu finden
  • die Beziehung als sicheren Ausgangspunkt für eigene Erfahrungen zu nutzen
  • gemeinsam mit seinem Menschen immer wieder Neues zu entdecken

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • den eigenen Hund wirklich als Persönlichkeit kennenzulernen
  • seine Eigenheiten anzunehmen, statt ständig an ihnen herumzuerziehen
  • die gewachsene Beziehung bewusst weiterzuentwickeln
  • Herausforderungen nicht gegen, sondern mit dem Hund zu bewältigen
  • die eigenen Erwartungen immer wieder mit den tatsächlichen Bedürfnissen des Hundes abzugleichen
  • Talente und Interessen des Hundes zu erkennen und ihnen Raum zu geben
  • Vertrauen auch dann zu bewahren, wenn es einmal nicht nach Plan läuft
  • gemeinsam Abenteuer zu erleben und dabei einfach Spaß miteinander zu haben

Denn erwachsen sein heißt nicht, fertig zu sein. Eine gute Beziehung darf sich ein Hundeleben lang weiterentwickeln.

Senioren(> 7. Lebensjahr)

Aktiv mit Grau-Schnauzis – achtsam begleiten

Altwerden beim Hund bedeutet Veränderung – nicht Stillstand.

Wenn in der Phase namens Senektum die Sinne leiser werden, Bewegungen langsamer und Reize schneller überfordern, braucht der Hund vor allem eines: Menschen, die ihn ernst nehmen und sein Tempo mitgehen.

Seniorenhunde können und wollen weiterhin aktiv sein. Gemeinsame Beschäftigung, Aufgaben und soziale Nähe bleiben wichtig – nur angepasst an neue körperliche und mentale Voraussetzungen.

In der Arbeit mit Seniorenhunden geht es nicht um Leistung, sondern um Lebensqualität. Um Orientierung, Sicherheit und Freude am gemeinsamen Tun.

Aktiv mit grauer Schnauze bedeutet: dem Hund weiterhin etwas zutrauen – und gleichzeitig Rücksicht nehmen.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • dass er trotz Veränderungen ernst genommen wird
  • sich auf seinen Menschen zu verlassen, wenn die Umwelt unübersichtlicher wird
  • neue Wege der Orientierung zu finden
  • dass Aktivität auch im eigenen Tempo Freude macht

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Signale des Hundes feiner wahrzunehmen
  • Tempo, Ansprüche und Erwartungen anzupassen
  • Führung durch Ruhe statt durch Aktion zu geben
  • Akzeptieren vom Älterwerden, ohne den Hund aufzugeben

Alt werden heißt nicht weniger brauchen – sondern anderes brauchen.

Alltagsthemen & Spezialgebiete

Gezielte Angebote für besondere Herausforderungen und Situationen im Alltag.

Leinenführigkeit

Entspannt an der Leine

Weil es manchmal an beiden Enden der Leine ziemlich frustig wird. 😉

Eine Leine verbindet – und kann trotzdem ganz schön für Spannung sorgen – nicht nur in der Hand und am Hund. Dabei geht es bei Leinenführigkeit nicht einfach darum, dass Bello brav neben Dir läuft. Wir schauen darauf, wie Mensch und Hund miteinander kommunizieren, der Mensch Orientierung gibt und welche Motivation sich hinterm Zerren verbirgt.

Die Leine ist dabei kein Dauerzustand, sondern ein Hilfsmittel für unsere gemeinsame Kommunikation. Wir schauen, welche Leine zu Euch passt, wie Du sie sinnvoll einsetzen kannst und ob und wann es möglich ist, die Leine zunehmend abzubauen.

Gemeinsam arbeiten wir an Orientierung, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz – und zwar an beiden Enden der Leine. Denn manchmal ist es gar nicht so leicht zu entscheiden, wer von beiden eigentlich gerade wohin möchte. 😉

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • sich auch unterwegs an seinem Menschen zu orientieren
  • eine entspannte Leine auszuhalten und mitzugestalten
  • Nähe und Distanz zum Menschen angemessen zu regulieren
  • Impulse und eigene Wünsche zunehmend auszuhalten
  • Frustration auszuhalten, ohne sofort in Handlung zu gehen
  • Signale und Richtungswechsel seines Menschen wahrzunehmen
  • gemeinsam mit seinem Menschen unterwegs zu sein, statt nur an der Leine gezogen zu werden
  • die Leine zunehmend als Kommunikationshilfe statt als Begrenzung zu erleben

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • die passende Leine für sich und seinen Hund auszuwählen
  • die Leine als Kommunikationsmittel sinnvoll einzusetzen
  • Orientierung zu geben, ohne ständig an der Leine zu korrigieren
  • die eigene Körpersprache und Bewegungsrichtung bewusster einzusetzen
  • Impulskontrolle und Frustrationstoleranz auch bei sich selbst zu trainieren
  • Signale wie Stopp, Weiter, Rechts, Links sinnvoll aufzubauen
  • zu erkennen, wann der Hund Orientierung braucht und wann er selbstständig handeln kann
  • die Leine Schritt für Schritt überflüssiger zu machen – wenn es für Euch möglich und sinnvoll ist

Das Ziel? Nicht der Hund, der perfekt neben Dir läuft. Sondern zwei, die gemeinsam unterwegs sind – möglichst ohne Tauziehen. 😉

Teilnehmer

maximal 4

Preis

150,00 €

Theorie online

40,00 €

Entspannt im Alltag

Wenn draußen alles spannend ist, wird entspannt bleiben zur echten Herausforderung.

Andere Hunde, Kinder, E-Scooter, Autos, Katzen, Wild und vieles mehr gehören zu unserem Alltag – und können für manche Hunde ganz schön aufregend sein. Wenn es dann an der Leine knallt und bellt, ist das nicht automatisch Ungehorsam oder schlechte Erziehung. Oft schafft es der Hund in diesem Moment noch nicht, seine Aufregung selbst zu regulieren.

Wir schauen deshalb nicht nur darauf, was der Hund tut, sondern darauf, was ihn aus dem Gleichgewicht bringt und was er braucht, um wieder handlungsfähig zu werden. Mit passender Distanz, angemessener Dosierung und klarer Orientierung lernt der Hund, mit unterschiedlichen Außenreizen umzugehen, ohne von ihnen überwältigt zu werden.

Dabei geht es nicht darum, dass Dein Hund plötzlich alles egal findet. Ziel ist, dass er zunehmend in der Lage ist, auch bei aufregenden Außenreizen bei sich und ansprechbar durch Dich zu bleiben, so dass Ihr gemeinsam souverän durch den Alltag kommt.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • unterschiedliche Außenreize wahrzunehmen und auszuhalten
  • Aufregung zunehmend selbst zu regulieren
  • Impulse und Frustration besser auszuhalten
  • angemessene Nähe und Distanz zu Außenreizen kennenzulernen
  • sich auch in aufregenden Situationen am Menschen zu orientieren
  • nach Aufregung wieder ins Gleichgewicht zu finden
  • neue Handlungsmöglichkeiten statt automatischer Reaktionen zu entwickeln
  • Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • schwierige Alltagssituationen frühzeitig zu erkennen
  • Körpersprache und Signale des Hundes besser zu lesen
  • nicht erst zu reagieren, wenn es bereits knallt
  • durch Abstand, Bewegung und Dosierung sinnvoll zu unterstützen
  • auch in aufregenden Situationen ruhig und handlungsfähig zu bleiben
  • Führung zu übernehmen, ohne ständig kontrollieren zu müssen
  • die eigenen Emotionen und Erwartungen besser im Blick zu behalten
  • dem Hund Sicherheit zu geben, statt seine Aufregung zusätzlich zu verstärken

Denn entspannt durch den Alltag zu kommen bedeutet nicht, dass nichts mehr aufregend ist – sondern dass Ihr gemeinsam damit umgehen könnt.

Teilnehmer

maximal 4

Preis

35,00 € pro Termin & Hund

Theorie online

40,00 €

Abschalttraining

Nichts tun. Gaaaar nichts. Und genau das ist die Übung. 😉

Für viele junge, aufgeregte oder besonders hibbelige reizoffene Hunde ist die Welt ein einziges großes ‚Da! Was ist das? Was passiert da? Kann ich mitmachen?‘. Abschalten fällt schwer, wenn ständig etwas passiert. Beim Abschalttraining lernen Hunde deshalb, Reize auszuhalten, ohne auf jeden davon reagieren oder aktiv werden zu müssen.

Dafür nehmen wir ganz bewusst einen Schritt zurück: Der Hund ist bei seinem Menschen, beobachtet das Geschehen und nimmt passiv an einer Situation teil. Er bekommt keinen Auftrag, muss nichts leisten und soll auch nicht ständig korrigiert werden. Die Leine bleibt in der Hand oder ist um einen Baum gewickelt – mehr passiert erst einmal nicht.

So entsteht die Erfahrung: Es passiert etwas, aber ich muss nichts tun. Ich darf einfach da sein. Genau darin liegen wichtige Bausteine für Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und Selbstregulation.

Und dann kommt die eigentliche Herausforderung: der Mensch. 😉 Nicht kommentieren. Nicht ermahnen. Nicht ständig eingreifen. Einfach sitzen, die Leine halten und den Hund machen lassen. Für manche Menschen überraschend schwer – und gleichzeitig wunderbar entschleunigend.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • Reize wahrzunehmen, ohne sofort darauf reagieren zu müssen
  • Impulse auszuhalten und nicht jedem davon zu folgen
  • Frustration auszuhalten und sich selbst zu regulieren
  • auch in aufregender Umgebung zur Ruhe zu kommen
  • dass nicht jede Situation einen Auftrag an ihn enthält
  • aktiv nichts tun zu müssen
  • Vertrauen darin zu entwickeln, dass sein Mensch die Situation im Blick hat
  • von Aufregung wieder in einen ruhigeren Zustand zu finden

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • auszuhalten, dass der Hund gerade einfach nur Hund sein darf
  • nicht jedes Verhalten kommentieren oder korrigieren zu müssen
  • die Leine zu halten, ohne ständig daran zu arbeiten
  • seinem Hund Raum für eigene Regulation zu geben
  • Körpersprache und Erregungszustand bewusster wahrzunehmen
  • selbst ruhig und gelassen zu bleiben
  • Kontrolle ein Stück weit gegen Vertrauen einzutauschen
  • einfach mal zu sitzen und nichts zu tun. Wirklich nichts. 😎

Abschalten kann überall stattfinden. In unseren Kursen als Gast, auf einer Bank im Park, am Waldrand oder irgendwo dort, wo das Leben vorbeizieht.

Manchmal ist die beste Übung die, bei der überhaupt nichts passiert.

Preis

kostenlos und sicher nicht umsonst

Moderierte Hundebegegnungen – große Hunde

Kennenlernen, Rennen, diskutieren – Kommunikation lernen

Fremde Hunde zu treffen, ist für einen Hund zunächst einmal eine besondere Situation. Sie gehören nicht zu seinem sozialen Verband – und ein unbekannter Hund kann deshalb durchaus als potenzielle Bedrohung wahrgenommen werden. Dass dabei Aufregung, Unsicherheit oder auch Anspannung entsteht, ist erst einmal völlig normal.

Was dann zwischen zwei Hunden passiert, ist vor allem eines: Kommunikation. Sie beobachten sich, nehmen Kontakt auf, prüfen sich gegenseitig, gehen aufeinander zu oder wieder auseinander, setzen Grenzen und diskutieren manchmal auch ziemlich deutlich.

Bei unseren moderierten Begegnungen dürfen Hunde genau diese Kommunikation erleben und lernen, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten umzugehen. Da treffen unterschiedliche Temperamente, Geschlechter, Altersstufen, Erfahrungen und Interessen aufeinander.

Es geht dabei nicht darum, dass alle Hunde miteinander spielen oder sich toll finden müssen. Es geht darum, dass sie lernen, soziale Situationen einzuschätzen, angemessen zu kommunizieren und auch mit unterschiedlichen Hunden zurechtzukommen.

Denn gute Hundebegegnungen entstehen nicht dadurch, dass Hunde möglichst viel Kontakt haben. Sondern dadurch, dass sie Kontakt angemessen gestalten können.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • andere Hunde einschätzen und ihre Körpersprache lesen
  • Nähe und Distanz angemessen gestalten
  • Grenzen erkennen und selbst Grenzen setzen
  • unterschiedliche Hundepersönlichkeiten aushalten
  • soziale Situationen und Konflikte bewältigen
  • Aufregung regulieren und wieder zur Ruhe finden
  • angemessen kommunizieren – auch wenn man sich nicht einig ist
  • eigene Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen
  • dass nicht jeder fremde Hund ein Freund sein muss

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Hundesprache wirklich lesen, statt nur Verhalten zu bewerten
  • Spiel, Kontakt, Aufregung, Unsicherheit und Konflikt besser unterscheiden
  • frühzeitig erkennen, wann sich eine Situation verändert
  • den eigenen Hund und sein Gegenüber besser einschätzen
  • Grenzen respektieren – die des eigenen Hundes ebenso wie die des anderen
  • wissen, wann Eingreifen sinnvoll ist und wann nicht
  • Begegnungen sinnvoll begleiten oder auch einmal verhindern
  • auszuhalten, dass Hunde Dinge untereinander klären können

Moderierte Begegnungen, bei denen Hunde lernen dürfen, hündisch miteinander zu kommunizieren.

Moderierte Hundebegegnungen – kleine Hunde

VIP-Zeit für kleine Pfoten 😉

Kleine Hunde haben es bei Begegnungen mit großen Hunden nicht immer leicht. Was für einen großen Hund vielleicht nur eine wilde Begrüßung ist, kann für einen kleinen Hund schnell ziemlich überwältigend und auch gefährlich werden.

Bei der Kleine-Hunde-VIP-Zeit treffen deshalb kleine Hunde exklusiv auf kleine Hunde. So entsteht Raum für feine hündische Kommunikation: beobachten, annähern, Abstand halten, Grenzen setzen, Grenzen respektieren – und sich durchaus auch mal kultiviert streiten.

Dabei treffen unterschiedliche Persönlichkeiten, Altersstufen, Geschlechter und Temperamente aufeinander. Die Hunde dürfen ihre sozialen Fähigkeiten ausprobieren und lernen, mit unterschiedlichen Interessen und einem gewissen Maß an Aufregung umzugehen.

Und die Menschen? Die lernen ganz nebenbei, Körpersprache wirklich zu lesen – beim eigenen Hund genauso wie beim Gegenüber – und Hundekontakte im Alltag besser einzuschätzen, zu begleiten oder auch einmal zu vermeiden.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • andere kleine Hunde besser einzuschätzen
  • feine Signale und Grenzen zu erkennen
  • eigene Grenzen zu setzen und die anderer zu respektieren
  • unterschiedliche Temperamente auszuhalten
  • mit Aufregung und unterschiedlichen Interessen umzugehen
  • soziale Situationen selbstständiger zu bewältigen
  • auch mal anderer Meinung sein zu dürfen – ohne dass gleich die Welt untergeht

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Hundekörpersprache genauer zu lesen
  • Kontakt, Unsicherheit, Aufregung und Konflikt zu unterscheiden
  • den eigenen Hund besser einzuschätzen
  • Grenzen frühzeitig zu erkennen
  • Hundekontakte sinnvoll zu begleiten
  • zu wissen, wann Kontakt gut tut – und wann Abstand die bessere Idee ist

Exklusive VIP-Zeit für kleine Hunde, um hündische Kommunikation in ihrer ganzen Feinheit zu erleben.

Tierschutzhunde

Die Überraschungseier

Jeder Tierschutzhund bringt eine eigene Geschichte mit – manches bleibt unerzählt und zeigt sich erst später.

Wichtig ist bei Tierschutzhunden, dass wir nicht in Mitleid versinken, weil der Hund eine womöglich traurige Vergangenheit hatte. Sie wollen ernst genommen und nicht bemitleidet werden. Sie brauchen Vertrauen, Klarheit und Sicherheit, um anzukommen – manchmal Stabilität, manchmal gezielte Erziehung.

Die Grundprinzipien der Hundeerziehung gelten auch hier: Beziehung, Orientierung und verlässliche Führung stehen im Mittelpunkt.

Manche Hunde bringen einen kleinen, manche einen großen Koffer voller Special Effects mit. Wir finden gemeinsam heraus, was im Koffer ist und lernen, diese Hunde respektvoll in ein neues tolles Leben zu führen. Ab hier wird's gut!

Ziel ist nicht Perfektion, sondern ein Hund, der sich sicher fühlt, sich auf seinen Menschen verlassen kann und bereit ist, Neues zu lernen.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • dass Menschen verlässlich und berechenbar sein können
  • Sicherheit in einem neuen Umfeld
  • dass Nähe und Regeln zusammenpassen
  • Vertrauen trotz Unsicherheiten aufzubauen
  • kleine Erfolge und positive Erfahrungen zu verknüpfen

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Geduld, den Hund zu verstehen
  • das Verhalten zu lesen, ohne zu interpretieren
  • Verantwortung zu übernehmen, ohne zu überfordern
  • Selbstvertrauen im Umgang mit einem oft ängstlichen oder vorsichtigen Hund
  • kleine Erfolge zu feiern – und Rückschläge einzuordnen

Der Tierschutzhund ist ein Überraschungsei, auf den man sich einlassen darf. Und manchmal hat er besondere Bedürfnisse, die ihre Berechtigung haben.

Aggressive Hunde

Aggression ist kein böses Verhalten – sie ist ein Signal.

Sie zeigt an, dass Grenzen überschritten, Bedürfnisse nicht beachtet worden oder Unsicherheiten groß sind. Aggression ist also eine Sprache des Hundes – kein moralisches Urteil.

Menschen, die mit aggressiven Hunden leben, haben oft schon herausfordernde Erfahrungen gemacht und fühlen sich verantwortlich oder beschämt. Hier gilt: Es geht nicht um Schuld – es geht um Sicherheit, Klarheit und Beziehung.

Ein aggressiver Hund braucht Führung, Vorhersehbarkeit und verlässliche Grenzen. Und Menschen, die lernen, ehrlich über ihre Beobachtungen zu sprechen, ihre eigenen Grenzen zu wahren und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Ziel ist nicht, Aggression wegzutrainieren, sondern Sicherheit, Selbstkontrolle und partnerschaftliche Kommunikation aufzubauen – für Hund und Mensch.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • Grenzen erkennen und respektieren
  • dass Signale ernst genommen werden
  • Sicherheit und Vorhersehbarkeit in der Beziehung
  • Alternativen zu aggressivem Verhalten

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Signale zu lesen und einzuordnen, ohne sich schuldig zu fühlen
  • Grenzen klar, ruhig und verlässlich zu setzen
  • offen über Herausforderungen zu sprechen, ohne Scham
  • Selbstvertrauen im Umgang mit schwierigen Situationen
  • kleine Fortschritte wahrzunehmen und zu feiern

Ich begleite Dich, ohne zu bewerten oder zu verurteilen. Hier ist ein geschützter Rahmen das allerwichtigste, damit Du und Dein Hund sich zeigen dürfen und wir gemeinsam an Eurer Thematik arbeiten können. Alles was wir gemeinsam erarbeiten, bleibt vertraulich.

Aggression zeigt Grenzen auf – und hier lernen Hund und Mensch, wie man sie sicher achtet.

Nasenarbeit & Bewegung

Lass mal Deinen Hund zeigen, was in ihm steckt.

SoFT® – sozial-orientierte Fährtenarbeit

Fährtenarbeit, bei der nicht nur die Nase wichtig ist.

Fährtenarbeit ist weit mehr als das Aufspüren einer gelegten Spur. Im SoFT® – sozial orientierten Fährtentraining wird die gemeinsame Suche zu einer besonderen Form der Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Der Hund darf seine herausragende olfaktorische Fähigkeit nutzen, eigene Entscheidungen treffen und selbstständig arbeiten – während der Mensch lernt, genau hinzuschauen, wahrzunehmen und seinen Hund sinnvoll zu begleiten. So entsteht ein gemeinsames Arbeiten, bei dem Vertrauen, Kommunikation, Selbstbewusstsein wachsen können.

SoFT® verbindet systematisch aufgebaute Fährtenarbeit mit einem sozial-orientierten Blick auf das Mensch-Hund-Team. Das macht die Fährte nicht nur zu einer spannenden Beschäftigung, sondern zu einem Weg, den eigenen Hund noch einmal ganz anders kennenzulernen und gemeinsam zu wachsen.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • selbstständiges Arbeiten
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten
  • Aufbau von Selbstbewusstsein
  • Abbau von Unsicherheiten im Alltag
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Problemlösekompetenz
  • Umgang mit Unsicherheit und Veränderungen
  • körperliche und mentale Auslastung
  • eine zunehmend feinere Kommunikation mit dem Menschen

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • den Hund auf der Fährte wirklich zu lesen
  • kleinste Veränderungen in der Arbeitsweise wahrzunehmen
  • Entscheidungen des Hundes zu erkennen
  • Unsicherheiten zu verstehen und sinnvoll zu begleiten
  • Eigenständigkeit und Zusammenarbeit gleichermaßen wachsen zu lassen
  • Vertrauen in die Fähigkeiten des Hundes zu entwickeln

Einsteiger-Kurs

160,00 €

4 x ca. 120 Minuten · max. 6 Teilnehmer

Freie Termine

35,00 €

ca. 30 Minuten

Intensivtage

150,00 €

ca. 8 Stunden

Nature Based Mantrailing®

Der Hund nutzt seine Nase. Der Mensch sorgt für Orientierung und Sicherheit.

Mantrailing bedeutet: Ein Hund sucht einen bestimmten Menschen anhand seines individuellen Geruchs.

Dafür bekommt der Hund einen Geruchsartikel – zum Beispiel ein getragenes Kleidungsstück – und macht sich auf die Suche. Dabei folgt er nicht einfach einer sichtbaren Spur, sondern verarbeitet Geruchsinformationen, die für uns Menschen kaum vorstellbar sind.

Im Nature Based Mantrailing® steht dabei die natürliche Fähigkeit des Hundes im Mittelpunkt. Der Hund darf seine Nase einsetzen, eigene Entscheidungen treffen und die Suche weitgehend selbstständig gestalten. Der Mensch lernt, seinen Hund dabei zu beobachten, seine Körpersprache zu lesen und seine Entscheidungen zu verstehen, um gemeinsam ans Ziel zu kommen.

Mantrailing ist deshalb weit mehr als eine spannende Beschäftigung. Es ist eine besondere Form der Zusammenarbeit: Der Hund übernimmt die Nase – der Mensch lernt seinen Hund zu lesen, um ans Ziel zu kommen.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten
  • selbstständiges Entscheiden
  • Vertrauen in die eigene Nase und die eigenen Fähigkeiten
  • Problemlösekompetenz
  • Umgang mit unterschiedlichen Umgebungen und Situationen
  • gezielte Nutzung der eigenen olfaktorischen Fähigkeiten
  • Zusammenarbeit mit dem Menschen
  • Freude an einer sinnvollen Aufgabe

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Deinen Hund genauer zu beobachten
  • seine Körpersprache während der Suche zu lesen
  • Entscheidungen und Veränderungen in seiner Arbeitsweise wahrzunehmen
  • zwischen konzentrierter Suche, Unsicherheit und Ablenkung zu unterscheiden
  • Deinen Hund sinnvoll zu begleiten, ohne ihm die Suche abzunehmen
  • Vertrauen in die Fähigkeiten Deines Hundes zu entwickeln
  • als Team zu arbeiten
  • für territoriale Sicherheit zu sorgen

Mantrailing verändert häufig nicht nur die Nase des Hundes – sondern auch den Blick des Menschen auf seinen Hund.

Kurs Einsteiger

160,00 €

4 Termine Praxis + online-Theorie

Freie Termine

35,00 €

2 h, davon ca. 30 Minuten aktiv

Intensivtage

auf Anfrage

JAGILITY – Nasenarbeit trifft Bewegungsfreude

Futterbeutel suchen kann jeder. Wir machen eine kleine Schnitzeljagd daraus.

JAGILITY ist kein Agility – und soll es auch gar nicht sein. Denn bei uns geht es nicht darum, möglichst schnell über Hürden zu flitzen oder einen Parcours auf Kommando abzuarbeiten.

Beim JAGILITY verbinden wir Nasenarbeit, Bewegung und Jagdverhalten zu einer Aufgabe, die für den Hund Sinn ergibt.

Ein Futterbeutel – auch Prey Dummy genannt – wird nicht einfach irgendwo ins Gras gelegt. Er kann in einem Holzstapel versteckt sein, unter Ästen liegen, vergraben werden oder in einem kleinen Verschlag darauf warten, entdeckt zu werden. Manchmal hängt er sogar oben am Baum und der Hund muss erst herausfinden, wie er durch Ziehen am Seil seine „Beute" herunterbekommt.

Dabei darf der Hund klettern, balancieren, buddeln, ziehen, suchen, ausprobieren, um die Ecke denken und eigene Lösungen finden.

Er darf jagen.

Aber eben nicht einfach drauflos, sondern mit seinem Menschen als Partner.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • seine Nase gezielt einzusetzen
  • verschiedene Bewegungsabläufe auszuprobieren
  • Körper und Pfoten bewusster einzusetzen
  • Hindernisse einzuschätzen und Lösungen zu finden
  • selbstständig Entscheidungen zu treffen
  • seine Fähigkeiten und Grenzen kennenzulernen
  • mutiger und sicherer mit neuen Aufgaben umzugehen
  • Jagdverhalten sinnvoll auszuleben
  • gemeinsam mit seinem Menschen Aufgaben zu lösen

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • seinen Hund einmal ganz anders zu beobachten
  • Bewegungen und Fähigkeiten besser einzuschätzen
  • wann Unterstützung sinnvoll ist – und wann nicht
  • dem Hund eigene Lösungen zuzutrauen
  • Körpersprache und Kommunikation während einer Aufgabe zu lesen
  • den richtigen Moment für Hilfe, Pause oder Weitermachen zu erkennen
  • gemeinsam mit dem Hund statt für ihn zu arbeiten

Denn ein Hund, der seine natürlichen Fähigkeiten sinnvoll einsetzen darf, muss nicht ständig davon abgehalten werden, Hund zu sein.

Einsteiger-Kurs

140,00 €

4 x ca. 120 Minuten

Treibball nach Natural Dogmanship®

Schafe treiben – nur eben mit Bällen. Und ohne Schafe.

Treibball ist eine Hüte- und Treibaktivität, bei der Gymnastikbälle stellvertretend für Schafe stehen. Die Aufgabe klingt zunächst ganz einfach: Der Hund soll die Bälle aufnehmen, bewegen und schließlich gezielt in ein vorgegebenes Ziel treiben.

Aber genau wie beim Hüten geht es nicht darum, einfach hinterherzurennen und irgendetwas durch die Gegend zu schieben. Der Hund darf lernen, seine Position einzuschätzen, Bewegungen zu steuern, Abstand zu halten und die Bälle mit einer bestimmten Technik in die gewünschte Richtung zu bewegen.

Dabei spielt die Orientierung am Menschen eine zentrale Rolle. Der Mensch gibt den Rahmen und die Richtung vor – der Hund übernimmt zunehmend die Aufgabe, die „Herde" zu bewegen.

Und dafür muss man kein Hütehund sein.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • Bälle gezielt zu treiben und zu bewegen
  • Abstand und Position zur „Herde" einzuschätzen
  • Bewegungen und Richtungen bewusst einzusetzen
  • sich am Menschen zu orientieren – auch auf Distanz
  • Impulse zu kontrollieren und konzentriert zu bleiben
  • Aufgaben selbstständig zu lösen
  • Verantwortung für einen Teil der gemeinsamen Aufgabe zu übernehmen
  • mit seinem Menschen als Team zu arbeiten

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • seinen Hund auch auf Distanz zu lesen
  • klar und verständlich zu kommunizieren
  • Position, Bewegung und Timing sinnvoll einzusetzen
  • seinen Hund zu führen, ohne jede Bewegung kontrollieren zu müssen
  • zu erkennen, wann der Hund Unterstützung braucht
  • eigene Vorstellungen loszulassen und Lösungen des Hundes zuzulassen
  • seinem Hund Verantwortung zu übertragen

Der Mensch gibt Orientierung. Der Hund bewegt die Herde. Gemeinsam bringen sie die „Schafe" ins Ziel.

Treibball Freiburg

Einsteiger-Kurs

160,00 €

4 x ca. 120 Minuten · max. 4 Teilnehmer

Kurs Fortgeschrittene

160,00 €

4 x ca. 120 Minuten · max. 4 Teilnehmer

Intensivtage

150,00 €

ca. 8 Stunden

Treibball on tour

Hetzangel-Jagd

Ja, Dein Hund darf jagen. Aber bitte mit Plan.

Die Hetzangel ist für viele Hunde unwiderstehlich: Etwas bewegt sich schnell, flitzt davon, ändert die Richtung – und plötzlich ist der Jagdinstinkt an. Den besitzt übrigens JEDER Hund!

Genau deshalb ist sie eine spannende Option für Team-Jagd. Aber eben nur dann, wenn wir wissen, was wir damit tun.

Beim gezielten Hetzangel-Training darf der Hund seinem Jagdverhalten nachgehen – allerdings nicht einfach ungebremst. Wir bauen die Jagd in klare Abläufe ein: beobachten, orientieren, verfolgen, stoppen, warten, wieder starten und am Ende auch wieder zur Ruhe kommen.

Dabei geht es nicht darum, den Hund möglichst müde zu machen. Was leider viel zu oft als Ziel dient.

Es geht darum, Jagdverhalten kontrolliert zu erleben und gemeinsam mit dem Menschen zu gestalten.

Was der Hund hier lernt – ohne es zu merken

  • seine Jagdmotivation kontrolliert einzusetzen
  • Bewegungsreize auszuhalten
  • zwischen Spannung und Entspannung zu wechseln
  • auf seinen Menschen zu achten
  • Impulse zu kontrollieren
  • körperlich geschickt und koordiniert zu arbeiten
  • Frustration auszuhalten
  • eine Jagd zu beginnen und auch wieder zu beenden

Was der Mensch hier lernt – ohne es zu merken 😉

  • Bewegungen bewusst einzusetzen
  • Jagdverhalten besser zu verstehen
  • Spannung aufzubauen und wieder herauszunehmen
  • seinen Hund genau zu beobachten
  • Überforderung und Übererregung rechtzeitig zu erkennen
  • Start und Ende einer Jagd klar zu gestalten
  • nicht immer schneller, höher und wilder werden zu müssen
  • seinem Hund eine sinnvolle Aufgabe anzubieten, statt ihn einfach nur müde zu machen

Jagd ist kein Fehlverhalten. Es ist ein natürlicher Instinkt.

Einsteiger-Kurs

140,00 €

4 x ca. 90 Minuten · max. 4 Teilnehmer

Du bist Dir unsicher, welcher Kurs passt?

Kein Problem — melde Dich einfach und wir finden gemeinsam heraus, was für Dich und Deinen Hund das Richtige ist.