Hundezirkus

Nasenarbeit & Bewegung

Lass mal Deinen Hund zeigen, was in ihm steckt.

Weil ich immer wieder erlebe, wie Hunde aufblühen, wenn sie ihren Jagdinstinkt kontrolliert ausleben dürfen — und Menschen plötzlich anfangen, ihren Hund mit ganz anderen Augen zu sehen — ist Nasenarbeit und Ersatz-Jagd kombiniert mit Bewegung bei mir nicht nur eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit unter vielen.

Sie ist eine meiner großen Leidenschaften — und ein wichtiger Teil meiner Arbeit mit Mensch und Hund.

Aus meiner Sicht spielt die Jagd eine besondere Rolle: Der Hund ist ein sozialer Beutegreifer und besitzt einen angeborenen Jagdinstinkt. Suchen, verfolgen, hetzen, finden und Beute machen sind keine künstlich erfundenen Beschäftigungen, sondern greifen Fähigkeiten und Bedürfnisse auf, die tief in seiner natürlichen Verhaltenswelt verankert sind. Und statt sie zu unterbinden, sollten wir sie für eine Partnerschaft nutzen. Denn nicht nur der Jagdinstinkt kommt auf seine Kosten. Auch das soziale Miteinander wird gefördert und gefordert.

So bleibt nicht nur unser Vierbeiner ausgeglichen und gesund — der Mensch darf auch an die frische Luft und die gemeinsame Bewegung genießen.

Nasenarbeit

Die Nase des Hundes ist seine Superkraft. Wir nutzen sie.

SoFT® – sozial-orientiertes Fährtentraining

Fährtenarbeit ist bei mir kein Nebenprogramm. Sie ist mein Spezialgebiet.

Seit fünf Jahren begleite ich Mensch-Hund-Teams in der Fährtenarbeit – inzwischen an fünf Tagen in der Woche. Über 50 aktive Fährtenteams kommen regelmäßig zu mir, viele davon seit mehreren Jahren jede Woche.

In dieser Zeit sind wir gemeinsam weit über 1.000 Kilometer durch Wald und Gelände gelaufen. Ich habe dabei nicht nur unzählige Fährten gesehen, sondern vor allem eines gelernt: Kein Hund arbeitet gleich. Und kein Mensch lernt gleich.

Meine Ausbildung im SoFT® – sozial orientierten Fährtentraining habe ich über ein Jahr bei Kerstin Raupach, der Begründerin von SoFT®, absolviert und mit einer eigenen Fallarbeit abgeschlossen.

Heute fließt diese Erfahrung in jede einzelne Fährte ein. Denn bei mir geht es nicht darum, einfach eine Spur zu legen und zu schauen, ob der Hund sie findet. Jede Fährte hat ein Thema.

Dafür habe ich inzwischen rund 350 unterschiedliche Schwerpunktthemen entwickelt. Mal geht es um die Arbeitsweise des Hundes, mal um Selbstständigkeit, Orientierung, Entscheidungen, Konzentration oder Kommunikation. Mal ist der Hund gefordert – mal der Mensch. Und manchmal beide. 😉

So wird aus jeder Fährte eine neue Lernmöglichkeit.

Das Schöne daran: Die Entwicklung wird ziemlich schnell sichtbar. Viele meiner Kunden merken bereits nach einigen Monaten, wie sehr sich ihre Wahrnehmung, ihr Timing und ihre Fähigkeiten verändert haben – und wie selbstverständlich ihr Hund inzwischen arbeitet.

Mein Ziel ist nicht, dass Ihr irgendwann einfach eine Fährte laufen könnt. Mein Ziel ist, dass Ihr auf jeder Fährte ein bisschen mehr könnt als auf der vorherigen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Anfänger oder bereits eingespielte Fährtenhasen seid. Die Aufgaben lassen sich an Hund, Mensch und Entwicklungsstand anpassen.

Und ja: Auch kleine Hunde sind großartige Fährtenhunde. Die Nase macht schließlich keine Größenangaben. 😉

Was ist SoFT®?

SoFT® steht für sozial-orientiertes Fährtentraining.

Fährtenarbeit bedeutet für den Hund zunächst einmal: Nase an, Welt aus. 😉 Er folgt einer Geruchsspur, verarbeitet eine unglaubliche Menge an Informationen und trifft dabei ständig eigene Entscheidungen.

SoFT® nutzt genau diese außergewöhnliche Fähigkeit des Hundes und verbindet die Fährtenarbeit mit einem besonderen Blick auf die Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Der Hund arbeitet dabei nicht einfach eine vorgegebene Aufgabe ab. Er darf seine Nase, seine Wahrnehmung und seine individuellen Fähigkeiten einsetzen und selbstständig Lösungen finden. Der Mensch lernt im Gegenzug, seinen Hund auf der Fährte wirklich zu lesen: kleinste Veränderungen wahrzunehmen, Entscheidungen zu erkennen, Unsicherheiten zu verstehen und ihn so zu begleiten, dass Eigenständigkeit und Zusammenarbeit gleichermaßen wachsen.

Die Fährte wird damit zu einem gemeinsamen Weg, bei dem die Partnerschaft gestärkt wird, der Hund an Selbstbewusstsein gewinnt und man gemeinsam Zeit an der frischen Luft verbringt.

Was macht SoFT® besonders?

Hier geht es nicht nur darum, ob der Hund das Ziel findet. Sondern darum, wie er es findet.

Im SoFT® schauen wir nicht ausschließlich auf das Ergebnis. Wir beobachten den Weg dorthin. Wie arbeitet dieser Hund? Wie selbstständig ist er? Wie trifft er Entscheidungen? Was macht ihn sicher oder unsicher? Wie geht er mit Schwierigkeiten um? Wie kommuniziert er mit seinem Menschen?

Dabei entsteht eine besondere Form der Zusammenarbeit: Der Hund ist kompetent mit seiner Nase. Der Mensch unterstützt und gibt Orientierung im Gelände. Ein absolutes Team-Event.

SoFT® verbindet deshalb Fährtenarbeit, Beobachtung, Kommunikation und Beziehung.

Was kann Fährtenarbeit bewirken?

Fährtenarbeit kann weit mehr sein als Beschäftigung. Sie ermöglicht uns: Konzentration und Ausdauer zu fördern, Selbstständigkeit zu stärken, Selbstvertrauen aufzubauen, mentale Auslastung zu ermöglichen, Ruhe und fokussiertes Arbeiten zu fördern, Mensch und Hund als Team zusammenzubringen, die Kommunikation zu verfeinern, neue Seiten des Hundes sichtbar zu machen – und auch pädagogisch und therapeutisch an Alltagsthemen zu arbeiten.

Und manchmal passiert noch etwas ganz anderes: Ein Hund, der im Alltag scheinbar schwierig ist, zeigt auf der Fährte plötzlich eine völlig andere Seite. Der unsichere Hund wird zum konzentrierten Problemlöser. Der hektische Hund arbeitet erstaunlich ruhig. Der vermeintliche Dickkopf entwickelt plötzlich eine beeindruckende Teamfähigkeit.

Für welche Hunde ist SoFT® geeignet?

Ich hab in den 5 Jahren, seit ich Fährtenarbeit anbiete, noch keinen Hund erlebt, der NICHT gefährtet hat.

Fährtenarbeit eignet sich nicht nur für den klassischen Arbeits- oder Jagdhund. Grundsätzlich nutzt jeder Hund seine Nase, um seine Umwelt wahrzunehmen – also kann auch jeder Hund fährten – ob jung, alt, blind, taub. Die Nase des Hundes ist seine Superkraft. Also nutzen wir sie doch.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Dein Hund Anfänger oder bereits ein alter Fährtenhase ist. Die Aufgaben lassen sich an Hund, Mensch und Entwicklungsstand anpassen.

Und ja: Auch kleine Hunde können große Fährtenhunde sein. Die Nase macht schließlich keine Größenangaben. 😉

SoFT® oder klassische Fährtenarbeit – wo liegt der Unterschied?

Bei klassischer Fährtenarbeit steht häufig stärker die korrekte Ausarbeitung einer Spur und das Erreichen eines definierten Ergebnisses im Vordergrund.

SoFT® richtet den Blick auf das Mensch-Hund-Team und den sozialen Prozess während der Arbeit. Der Weg ist das Ziel und die gemeinsame Aktivität soll einfach Freude machen – an beiden Enden der Leine.

Der Hund soll nicht zum ausführenden Teil einer menschlichen Aufgabe werden. Seine Fähigkeiten, seine Entscheidungen und seine individuelle Arbeitsweise sind ein wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen Arbeit.

Deshalb ist SoFT® nicht die bessere Fährtenarbeit. Es ist eine andere Herangehensweise, bei der die Entwicklung von Hund und Mensch gleichermaßen Bedeutung bekommt und der Spaß am Fährten absolut im Vordergrund steht.

Und was macht der Mensch dabei?

Ziemlich wenig – könnte man glauben. Der Mensch entlastet den Hund, indem er das Außen im Blick hat. So kann der Hund sich komplett auf seine Arbeit konzentrieren.

Der Mensch sorgt für Orientierung, hilft, wenn der Hund Hilfe braucht und sorgt für Sicherheit im Umfeld.

Fährtenarbeit findet hauptsächlich im ländlichen Umfeld statt.

Nature Based Mantrailing®

Der Hund nutzt seine Nase. Der Mensch sorgt für Orientierung und Sicherheit im Umfeld.

Mantrailing ist bei mir kein Nebenbei-Angebot.

Seit vier Jahren begleite ich Mensch-Hund-Teams im Nature Based Mantrailing®. Meine Ausbildung habe ich direkt bei Sabine Krause-Ernst, der Begründerin des Nature Based Mantrailings, absolviert und sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung erfolgreich abgelegt. Damit bin ich zertifizierte Nature Based Mantrailing-Trainerin.

Inzwischen begleite ich regelmäßig rund 24 aktive Mantrailing-Teams – einige davon bereits seit meinen ersten Mantrailing-Tagen.

Dabei geht es mir nicht darum, möglichst schnell einen Menschen zu finden. Mich interessiert vielmehr, wie das jeweilige Team sucht, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind und was als Nächstes entwickelt werden kann.

Denn auch beim Mantrailing gilt für mich: Jeder Trail hat ein Thema.

Dafür habe ich inzwischen über 350 unterschiedliche Schwerpunktthemen gesammelt, die gezielt in die Trails einfließen. Mal geht es um die Selbstständigkeit des Hundes, mal um seine Entscheidungsfähigkeit, Konzentration oder Arbeitsweise. Mal steht die Wahrnehmung des Menschen im Mittelpunkt, sein Timing, seine Körpersprache oder die Fähigkeit, den eigenen Hund wirklich lesen zu können.

Und manchmal geht es um beides.

So wird aus jedem Trail eine neue Lernmöglichkeit – und aus vielen Trails Schritt für Schritt ein immer kompetenteres Mensch-Hund-Team.

Das Schöne daran: Entwicklung passiert oft ganz nebenbei. Der Hund wird sicherer in seiner Arbeit, der Mensch lernt genauer hinzuschauen und beide entwickeln zunehmend ihre ganz eigene Art, miteinander zu kommunizieren.

Vom ersten Trail zur echten Teamkompetenz. Mein Ziel ist, dass Ihr auf jedem Trail ein bisschen mehr könnt als auf dem vorherigen.

Genau wie bei meiner Fährtenarbeit geht es mir um nachhaltige Kompetenzentwicklung: Der Hund darf seine Fähigkeiten entfalten und selbstständiger werden. Der Mensch lernt, diese Fähigkeiten wahrzunehmen, Entscheidungen zu verstehen und seinen Hund sinnvoll zu begleiten.

So entsteht mit der Zeit etwas, das weit über eine erfolgreiche Suche hinausgeht: ein Team, das sich immer besser lesen, vertrauen und aufeinander verlassen kann.

Was macht Nature Based Mantrailing® besonders?

Der Hund ist hier nicht der verlängerte Arm des Menschen – er ist der Spezialist.

Seine Nase kann Dinge wahrnehmen, die unserer menschlichen Wahrnehmung völlig verborgen bleiben. Im Mantrailing bekommt er eine Aufgabe, bei der seine außergewöhnlichen Fähigkeiten wirklich gefragt sind.

Dabei geht es nicht nur darum, möglichst schnell zum gesuchten Menschen zu kommen. Wir schauen auch darauf, wie der Hund sucht, welche Entscheidungen er trifft und wie Mensch und Hund miteinander kommunizieren.

Der Mensch lernt zunehmend, die feinen Signale seines Hundes wahrzunehmen und ihm dort zu vertrauen, wo er schlicht die bessere Nase hat.

Für welche Hunde ist Nature Based Mantrailing® geeignet?

Für fast jeden Hund, der eine Nase hat. 😉

Mantrailing kann unabhängig von Größe, Rasse oder Alter betrieben werden. Jeder Hund bringt seine eigenen Fähigkeiten und seine eigene Arbeitsweise mit.

Besonders spannend kann es für Hunde sein, die gerne selbstständig arbeiten, neugierig sind oder eine anspruchsvolle mentale Beschäftigung suchen.

Es geht nicht darum, aus jedem Hund einen professionellen Suchhund zu machen. Es geht darum, seine Fähigkeiten zu entdecken und gemeinsam zu nutzen und Spaß zu haben.

Fährtenarbeit oder Mantrailing – wo liegt der Unterschied?

Beides ist Nasenarbeit – aber die Suchaufgabe ist eine andere.

Bei der Fährtenarbeit folgt der Hund einer Fährte und orientiert sich an den Geruchsinformationen, die auf einem bestimmten Weg entstanden sind. Beim Mantrailing sucht der Hund dagegen nach dem individuellen Geruch eines bestimmten Menschen.

Kurz gesagt: Fährtenarbeit fragt ‚Wo ist diese Spur entlanggeführt worden?' – Mantrailing fragt ‚Wo ist dieser Mensch?'

Beide Formen bieten dem Hund die Möglichkeit, seine außergewöhnlichen olfaktorischen Fähigkeiten einzusetzen.

Und was macht eigentlich der Mensch dabei?

Der Hund hat die Nase. Der Hund kennt den Geruch. Der Hund muss die Entscheidungen treffen.

Unsere Aufgabe ist es, für Orientierung zu sorgen, zu helfen wenn der Hund Hilfe braucht und für Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Denn Mantrailing findet hauptsächlich im städtischen, bewohnten Gebiet statt.

Und warum dauert ein Mantrailing-Termin zwei Stunden?

Das ist eine Frage, die viele zunächst beschäftigt. Schließlich arbeitet der eigene Hund davon ungefähr 20–30 Minuten aktiv auf seinem Trail.

Der Grund ist einfach: Die Teams trailen nacheinander – und die anderen übernehmen in dieser Zeit die Rolle der Versteckpersonen.

Das hat einen großen Vorteil: Ich organisiere die Versteckpersonen für Euch. Ihr müsst also nicht jedes Mal selbst jemanden finden, der irgendwo im Wald oder in der Stadt darauf wartet, gefunden zu werden. 😉

Gleichzeitig seid Ihr während der Trails der anderen Teams nicht einfach nur Zuschauer. Ihr erlebt unterschiedliche Hunde, unterschiedliche Suchstrategien und unterschiedliche Herausforderungen – und könnt dabei selbst jede Menge über Mantrailing lernen.

Deshalb plane ich meine Gruppen bewusst so, dass ein Termin in der Regel mit etwa zwei Stunden auskommt.

Im Sommer nutze ich bei Bedarf auch externe Versteckpersonen oder arbeite mit Geruchsartikeln am Ziel, wenn es für die Hunde wegen der Temperaturen sinnvoller ist.

Denn Mantrailing soll anspruchsvoll für den Hund sein – aber nicht unnötig kompliziert für seinen Menschen.

„Manchmal müssen wir unserem Hund einfach nur die Gelegenheit geben, zu zeigen, was er kann.“

Bewegung & Jagd

Körper und Kopf fördern – mit Spaß und Sinn

JAGILITY

Nasenarbeit trifft Bewegungsfreude

Bei Jagility nutzen wir den Jagdinstinkt, welcher in JEDEM Hund genetisch verankert ist und JEDER Hund sollte die Möglichkeit haben, diesen Instinkt ausleben zu dürfen.

Statt dem Hund also das Jagen abzugewöhnen, fördern wir es auch noch. Na sowas?!

Allerdings gibt es Spielregeln – und es gibt uns Menschen als Partner. Wir helfen, wenn es nötig ist, lassen aber auch Raum für eigene Entscheidungen. So wird aus der Futtersuche eine kleine Jagdexpedition, bei der Hund und Mensch gemeinsam herausfinden, wie die Aufgabe zu lösen ist. Und ganz beiläufig lernt der Hund, dass Jagen gemeinsam mit seinem Menschen viel mehr Spaß macht als allein beim Gassi-Gehen den Hasen zu fangen.

Warum JAGILITY?

Weil Hunde mehr können als Sitz, Platz und Pfötchen geben.

JAGILITY fördert Beweglichkeit, Körpergefühl, Selbstbewusstsein, Konzentration und Problemlösefähigkeit – und macht dabei vor allem eines: Spaß.

Und ganz nebenbei passiert etwas, das mir besonders wichtig ist: Hund und Mensch erleben sich als Partner bei einer gemeinsamen Aufgabe.

Der Hund darf seine natürlichen Fähigkeiten sinnvoll einsetzen.

Der Mensch darf lernen, sie zu erkennen und sinnvoll zu begleiten.

Treibball nach Natural Dogmanship®

Man muss kein Hütehund sein um Feuer und Flamme zu sein.

Natürlich können Hunde mit ausgeprägtem Hüte- oder Treibverhalten besonders schnell von dieser Beschäftigung begeistert sein.

Aber Treibball ist keineswegs den klassischen Hüte- und Treibhunden vorbehalten.

Auch andere Hunde können entdecken, wie viel Spaß es macht, eine Aufgabe zu verstehen, Bälle gezielt zu bewegen und gemeinsam mit ihrem Menschen etwas zu erreichen.

Ich arbeite nach dem Konzept von Jan Nijboer und bin als Treibball-Trainerin nach Natural Dogmanship® ausgebildet.

Dabei geht es für mich nicht um eine möglichst spektakuläre Ball-Choreografie und auch nicht darum, den Hund einfach von hinten an die Bälle zu schicken.

Der Hund soll lernen, die Aufgabe zu verstehen und zunehmend selbstständig zu lösen.

Der Mensch lernt dabei, seinen Hund zu führen, seine Position und Bewegungen wahrzunehmen und ihm gleichzeitig den Raum zu geben, die Aufgabe selbst zu bearbeiten.

Wie ist Treibball entstanden?
Für welche Hunde ist Treibball geeignet?
Warum gehen Hunde nicht sofort an den Ball?
Welche Risiken gibt es bei Treibball?
Was ist Treibball nicht?

Vom Ball zur gemeinsamen Aufgabe

Der Mensch gibt Orientierung. Der Hund bewegt die Herde. Gemeinsam bringen sie sie ins Ziel.

Hetzangel-Jagd

Jagen ist kein Fehlverhalten.

Jagdverhalten gehört zum Hund und darf gefördert werden. Aber bitte mit Spielregeln!

Die spannende Frage ist deshalb nicht: „Wie verhindere ich, dass mein Hund jagt?"

Sondern:

„Wie kann ich ihm ermöglichen, seine jagdlichen Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen – und dabei mit mir in Verbindung zu bleiben?"

Was kann Hetzangel-Training bewirken?

Richtig aufgebaut kann die Hetzangel eine ganze Menge: natürliche Jagdmotivation sinnvoll ausleben, Bewegungsfreude und körperliche Fitness fördern, Koordination und Reaktionsfähigkeit verbessern, Konzentration und Aufmerksamkeit steigern, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle (weiter)entwickeln, Signale für Start, Pause und Ende einer Jagd verständlich machen, die Kommunikation zwischen Mensch und Hund verbessern, Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit fördern, eine gemeinsame, spannende Aktivität schaffen.

Und vor allem: Der Hund darf etwas tun, was sich für ihn wirklich lohnt.

Nicht, weil wir ihn mit einem Leckerli dafür bezahlen – sondern weil die Tätigkeit selbst seinen Interessen entspricht und Belohnung genug ist.

Vorsicht: der falsche Einsatz der Hetzangel

Der Einsatz einer Hetzangel kann auch ziemlich nach hinten losgehen.

Wer nur wild mit dem Beuteobjekt herumwedelt, den Hund immer schneller hetzen lässt und immer wieder neue Jagdreize produziert, trainiert möglicherweise vor allem eines:

noch mehr Hochspannung bis hin zu einem Suchtverhalten!

Der Hund lernt dann nicht unbedingt, sich zu kontrollieren. Er lernt möglicherweise, dass Bewegungsreize immer bedeuten: Los! Hinterher! Schneller! Mehr!

Das kann dazu führen, dass Hunde immer schwerer aus dem Jagdmodus herausfinden, frustrierter werden, auch im Alltag stärker auf Bewegungsreize reagieren oder nach der Arbeit nur noch auf die nächste Jagdmöglichkeit warten.

Deshalb gehört zu einem guten Hetzangel-Training genauso viel Ruhe, Orientierung und Selbstkontrolle wie Bewegung und Verfolgung.

Wir trainieren nicht nur das Hetzen. Wir trainieren den gesamten Ablauf der Jagd: Beobachten, Orientieren, Starten, Verfolgen, Stoppen, Anschleichen, Sichern, Zur Ruhe kommen.

Dabei entscheidet nicht allein die Angel, wann etwas passiert. Der Mensch wird zum Partner innerhalb der Jagd und übernimmt Verantwortung für den Ablauf.

Und genau das ist der Unterschied zwischen „Hund mit Angel auspowern" und gezieltem Hetzangel-Training.

Jagdverhalten gehört zum Hund und darf gefördert werden. Aber bitte mit Spielregeln!

Welche Nasenarbeit passt zu Eurem Team?

Melde Dich einfach und wir finden gemeinsam heraus, welche Beschäftigung für Dich und Deinen Hund das Richtige ist.